Nutzungsplanung – das Raumplanungsinstrument für Gemeinden

Für die kommunalen Behörden erweist sich die Raumplanung als höchst anspruchsvolle Aufgabe, welche grosse Herausforderungen mit sich bringt. Die Nutzungsplanung soll die Nutzung des Lebensraums in Graubünden regeln und ist deshalb sorgfältig zu planen.

Am Anfang jeder Planung stehen Überlegungen zu den Zielen, der Entwicklungsrichtung sowie zu den Stärken und Schwächen einer Gemeinde. Die allgemeinen Entwicklungsziele für die einzelnen Bereiche der Gemeinde werden in einem Leitbild oder Konzept festgelegt. Auch die Massnahmen die zur Zielerreichung notwendig sind werden definiert und deren Umsetzung aufgezeigt. Leitbilder und Konzepte haben in der Regel keine unmittelbare Rechtswirkung.

Die Nutzungsplanung (Ortsplanung oder Grundordnung) regelt die Nutzung des Bodens pro Parzelle. Die Grundzüge der Gestaltung und Erschliessung eines Gemeindegebiets werden ebenfalls aufgezeigt. Die Nutzungsplanung besteht in der Regel aus einem oder mehreren kartographischen Plänen und einem Baugesetz.

Zonenpläne (Rahmennutzungspläne) bestimmen, zusammen mit dem Baugesetz, die Nutzung des Bodens für das ganze Gemeindegebiet. Sie unterscheiden zwischen Bau-, Landwirtschafts- und Schutzzonen. Diese drei Zonenarten werden als Grundnutzungszonen bezeichnet. Die Gemeinden können weitere Zonen der Grundnutzung und Zonen der überlagerten Nutzung ergänzen.

Die in den Rahmennutzungsplänen enthaltene Grundordnung wird durch Sondernutzungspläne näher ausgestaltet. Bezeichnungen und Inhalte von Sondernutzungsplänen ändern von Kanton zu Kanton. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen folgenden Arten von Sondernutzungsplänen:

  • Gebietsbezogene Sondernutzungspläne (Kt. GR: Quartierpläne und Arealpläne ordnen die Bebauungs- und Nutzungsmöglichkeiten grösserer zusammenhängender Flächen und können von der Regelbauweise des Rahmennutzungsplans abweichen.
  • Projektbezogene Sondernutzungspläne ermöglichen eine raum- und umweltverträgliche Einordnung von Einzelvorhaben mit erheblichen Auswirkungen auf Raum, Umwelt und Erschliessung.
  • Erschliessungspläne (Kt. GR: Genereller Erschliessungsplan) legen in den Grundzügen den Verlauf der Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungsanlagen fest.

Im Kanton Graubünden kennt man zudem den Generellen Gestaltungsplan. Dieser ordnet in den Grundzügen die Gestaltung der Siedlungen und der Landschaft. Gestaltungsvorschriften werden in der Regel im Baugesetz definiert. Es besteht die Möglichkeit, den Generellen Gestaltungsplan und den Zonenplan in einem Plan zu kombinieren.

Quelle: nutzungsplanungen.ch

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Was sind Quartierplanung und Arealplanung?

Die Bebauung, Erschliessung und Gestaltung eines Gebietes wird mit der Quartierplanung und Arealplanung festgelegt. Neben den städtebaulichen und architektonischen Qualitäten sollen durch diese Planung auch die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte berücksichtigt werden.

Die Nutzung der Gebiete sowie die Lage, Grösse und Gestaltung von Bauten werden durch die Quartierplanung und Arealplanung festgelegt. Die Erschliessung und Parkierung sowie die Versorgung und Entsorgung der betroffenen Gebiete werden ebenfalls durch sie geregelt. Aber auch Plätze für die Bevölkerung, wie Flächen für Spielplätze oder Begegnungszonen werden durch diese beiden Verfahren geregelt. Das Quartierplanverfahren sowie das Arealplanverfahren werden von den Kantonen festgelegt. Die folgenden Erklärungen beziehen sich auf Regelungen des Kantons Graubünden.

In der Nutzungsplanung werden Gebiete mit Folgeplanung (d.h. Gebiete mit einer Quartierplanpflicht oder Arealplanpflicht) vorgegeben, meist erfolgt daraus die Erarbeitung einer Quartierplanung. Auch eine Privatperson kann eine Quartierplanung einleiten. Die Quartierplanung kann über unbebaute Gebiete, Gebietserneuerungen und Sanierungen ausgearbeitet werden.

Eine Quartierplanung besteht aus einem Reglement und den entsprechenden Plänen. Meist wird die Ausgangssituation in einem Bestandesplan festgehalten. Mit dem Neuzuteilungsplan werden bebaubare Parzellen geschaffen. Die Quartierplanung ist daher meistens auch mit einer Landumlegung verbunden. Je nach Bedarf werden dann ein Gestaltungsplan und/oder ein Erschliessungsplan erarbeitet. Die entsprechenden Quartierplanvorschriften ergänzen die Pläne.

Der Arealplan hat im Allgemeinen dasselbe Ziel wie der Quartierplan. Der Arealplan ist jedoch Bestandteil der Grundordnung und kann daher Elemente des Zonenplan, des Generellen Gestaltungsplans und des Generellen Erschliessungsplans enthalten, welche mit Arealplanvorschriften ergänzt werden können. Abweichungen von der Regelbauweise können zugelassen werden, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind.

Quelle: quartierplanungen.ch

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Gebäudeaufnahmen eines Heustalles in Mathon GR

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Im historischen Dorfkern von Mathon steht ein baufälliger, nicht mehr genutzter Stall, der im Besitz der Gemeinde ist. Da dieser den landwirtschaftlichen Verkehr behindert und nicht verkauft werden kann, soll er abgerissen werden.

Für den alten Stall im Dorfzentrum von Mathon GR liess sich lange kein Käufer finden. Da der Stall schon länger baufällig war und nicht mehr genutzt wurde, entschloss sich die Gemeinde, ihn abzureissen. Das Zürcher Architekturbüro office haratori GmbH, welches einige Jahre zuvor eine Studie zur Nutzung des Stalles gemacht hatte, entschied sich den Stall zu kaufen.

Der Heustall im Zentrum von Mathon GR behinderte den landwirtschaftlichen Verkehr, da ein Teil vom Dach über die Kantonsstrasse ragt. Die Gemeinde stellt dem Käufer deshalb die Bedingung, dass der Stall mindestens einen halben Meter gekürzt werden muss. Auf diese Forderung kann der Architekt – aus baurechtlichen Gründen – nicht eingehen, wie er sagt. Der Stall konnte unter diesen Voraussetzungen erneut nicht verkauft werden, bis sich die Denkmalpflege Graubünden einschaltete. «Das Ortsbild von Mathon müsse geschont und die Bebauungsstruktur so weit wie möglich erhalten bleiben. Der Abriss vom Stall würde im Ortskern eine (zu) grosse Lücke hinterlassen», war seitens der Denkmalpflege argumentiert worden.

Die Gemeinde Mathon GR suchte deshalb zusammen mit der Denkmalpflege und dem Tiefbauamt Graubünden nach weiteren Lösungen. Der Stall soll bestehen bleiben, jedoch etwa einen halben Meter von der Strasse weg geschoben werden. Um den Stall in seinen Grundzügen zu erhalten, hat die HMQ AG die Vermessung der Grundrisse und Schnitte mittels berührungsloser 3D-Lasermesstechnik ausgeführt. Anhand dieser Gebäudeaufnahmen kann die Struktur vom Stall zu jedem Zeitpunkt und auch an anderer Stelle 1:1 rekonstruiert werden.

Quelle: gebaeudeaufnahme.ch

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Inside HMQ: Reto Barandun, Verkehrsplanung

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Das achte Video der Serie «Inside HMQ» ist online:
Reto Barandun leitet die Abteilung Verkehrsplanung bei der HMQ AG. Er arbeitet zudem als Projektleiter in den Abteilungen Raumplanung und Bau.

Im Herbst 2012 hat Reto Barandun sein 3-jähriges Raumplanungsstudium an der Hochschule für Technik Rapperswil erfolgreich abgeschlossen. Bei der HMQ AG konnte er seine Stelle gleich anschliessend antreten. Er hat sich wegen des guten Rufes und der führenden Position im Bereich der Verkehrsplanung im Kanton Graubünden bei der HMQ AG beworben.

«In der Verkehrsplanung werden Lösungen aufgezeigt, um dem stetig wachsenden Verkehrsaufkommen Rechnung zu tragen. Tempo-30-Zonen sind ein typisches Beispiel. Die Verkehrssicherheit kann durch eine Geschwindigkeitsreduktion auf 30 km/h markant erhöht und Lärm deutlich vermindert werden. Möchte eine Gemeinde eine Tempo-30-Zone einführen, führen wir in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Geschwindig-keitsmessungen durch. Die gemessenen Werte entscheiden darüber, ob die Tempo-30-Zone eingeführt werden darf oder ob weitere Massnahmen zur Verkehrsberuhigung nötig sind. Weitere Messungen werden in der Regel rund ein Jahr nach der Einführung der Tempo-30-Zone vorgenommen, um die Wirkung der getroffenen Verkehrsberuhigungsmassnahme zu überprüfen. Wir von der HMQ AG begleiten diese Projekte von der Planung, über die Ausführung bis zum Abschluss», erklärt Reto Barandun.

Dass sich die Kombination aus der Mitarbeit in der Verkehrsplanung sowie in weiteren Abteilungen auszahlt, zeigt das Beispiel aus der Gemeinde Seewis. Aufgrund einer nicht optimalen Parkplatzsituation hat sie die HMQ AG beauftragt, ein massgeschneidertes Konzept zu entwickeln. Ein Lösungsansatz war ein Parkhaus. Mittels einer Studie hat Reto Barandun die Wirtschaftlichkeit überprüft und den optimalen Standort für dieses Vorhaben ermittelt. Nach der Ausschreibung haben verschiedene Totalunternehmen Bauprojekte eingereicht, aus welchen das Siegerprojekt der Bordoli Erben AG in Jenaz gekürt wurde. Momentan begleitet Reto Barandun die Errichtung des Parkhauses als Bauherrenvetreter der Gemeinde Seewis. «Die bereichs- und abteilungsübergreifenden Arbeiten machen die einzelnen Projekte für mich vielseitig und bringen nicht zuletzt unseren Kunden wesentliche Vorteile», hält Reto Barandun fest.

Video und Artikel: «Inside HMQ: Reto Barandun, Verkehrsplanung»

Quelle: verkehrsplanungen.ch

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Jörimann Stahl AG ausgezeichnet am Prix SVC Ostschweiz

«Viva la Grischa», freute sich Beat Jörimann, CEO der Jörimann Stahl AG aus Bonaduz. Das Unternehmen belegte am Prix SVC Ostschweiz den ausgezeichneten 3. Rang. Dies vor allem dank der stetigen Innovationen die es auf den Markt bringt.

Das Innovative und das unternehmerische Handeln verbinden die HMQ AG und die Signalplus Jörimann Stahl AG. Im Bereich der Verkehrsplanung arbeiten die Unternehmen deshalb stark zusammen.

«Es freut uns sehr, dass die Jörimann Stahl AG für Ihre guten Leistungen prämiert wurde. Diese Auszeichnung wiederspiegelt die sehr guten Erfahrungen, welche wir in Zusammenarbeit mit der Signalplus Jörimann Stahl AG gemacht haben», erklärt Franco Quinter, Mitglied der Geschäftsleitung und Firmenteilhaber der HMQ AG. «Wir gratulieren der Jörimann Stahl AG herzlich zu diesem tollen Erfolg und der damit verbundenen Auszeichnung!»

Ein weiterer grosser Schritt Schon früh hatte sich die Jörimann Stahl AG stark weiterentwickelt. Als Beat Jörimann in die Firma seines Vaters 1975 eintritt, hat sie schon viele spannende Entwicklungen hinter sich. «Doch mich hat nur der Stahl interessiert», erklärt Beat Jörimann. Anfang der 80er Jahren beginnt die Firma deshalb mit allgemeinem Stahlbau. Die ersten Stahlbauten für Tunnel produzierten sie schon einige Jahre darauf. Anfang der 90er Jahre konnte Jörimann diesen Teil des Geschäftes von seinem Vater übernehmen. Die Firma ging weiterhin neue Wege. Dank diesem Unternehmensgeist erhält die Jörimann Stahl AG den 3. Platz des Prix SVC Ostschweiz.

Die Freude über den Gewinn des Prix SVC Ostschweiz war bei der Jörimann Stahl AG gross. Die Jörimanns wissen jedoch, dass ohne die engagierten Mitarbeitenden ein solcher Erfolg nicht möglich wäre. Beat und Corina Jörimann bedanken sich deshalb bei ihren Mitarbeitenden die sich Tag für Tag für die Ziele des Unternehmens einsetzen.

Quelle: signalisation-information.ch

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Neue Website der Generalplaner Tiefbau

Die neue Website generalplaner-tiefbau.ch informiert über die Umsetzung komplexer Tiefbauprojekte. Hinter der neuen Website stehen die Conzett Bronzini Gartmann AG als wegweisendes und preisgekröntes Schweizer Ingenieurunternehmen im konstruktiven Ingenieurbau und die HMQ AG als eines der führenden Schweizer Ingenieur- und Planungsunternehmen.

Mit einem interdisziplinären Team realisieren die Generalplaner Tiefbau in der ganzen Schweiz die unterschiedlichsten Projekte im Strassenbau, Tragkonstruktionen wie Brücken und Tunnels, Infrastrukturen vom Kraftwerk bis zur Sportanlage sowie Schutzbauten. Das Netzwerk der Conzett Bronzini Gartmann AG und der HMQ AG garantiert Ihnen eine effiziente und wirtschaftliche Abwicklung des Bauprozesses von A bis Z. Wir übernehmen die Verantwortung für die umfassende Projektabwicklung Ihrer Bauvorhaben.

Die Projektierung und Bauleitung von neuen Brückenbauten und Tragkonstruktionen des Hoch- und Tiefbaus und die Instandsetzungsarbeiten von bestehenden Bauwerken sind die Kernkompetenzen der Conzett Bronzini Gartmann AG. Die HMQ AG realisiert Tiefbauprojekte von der Planungsstudie über Vorprojekte, Auflageprojekte und deren Bewilligungsverfahren, Bauprojekte, Ausführungsprojekte sowie Beitragsverfahren und Submissionsverfahren bis hin zur Bauleitung, Umweltbaubegleitung, Bauherrenberatung und Bauherrenvertretung.

Die Generalplaner Tiefbau stellen die Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt. Die Nutzer erhalten auf der neuen Website generalplaner-tiefbau.ch aktuelle Informationen, aussagekräftige Referenzen und Infos über Dienstleistungen ebenso schnell und einfach, wie sie Offertanfragenstellen können.

Quelle: generalplaner-tiefbau.ch

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Map of the Week: «Ski & Snowboard Tourenatlas Schweiz»

Der «Ski & Snowboard Tourenatlas Schweiz» führt über 1000 Routen auf 400 Gipfel. 30 Gebiete in den Schweizer Alpen werden im 1,4 Kilogramm schweren Bildband mit einer Einführung, mit Tipps für die Kombination von Touren, mit Angaben zu Hütten und Unterkünften sowie einer Übersichtskarte beschrieben. Ergänzt mit dem Detailbeschrieb jeder Tour, die jeweils in mehrtägigen Touren kombiniert werden können.

Weil der «Ski & Snowboard Tourenatlas Schweiz» zu schwer für den Rucksack ist, sind alle Informationen für eine Tour auf Karten zusammengefasst: 16 Kartenblätter zeigen im Massstab 1:35’000 den Routentyp, die Schlüsselstellen und die Steilheit. Daneben stehen Toureninformationen und Infos zu Unterkünften, Bergbahnen und Haltestellen von Bussen/Postautos.

Die Karten können für 5 Franken pro Karte auch als PDF auf der Website bestellt werden. Für iPhone und Android kann eine kostenlose App heruntergeladen werden, die unterwegs auch ohne Internetzugang funktioniert.

Quelle: hmq.ch

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Ein Stück Automobilgeschichte wird zum Zürcher Wohnerlebnis

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Die unter Denkmalschutz stehende, ehemalige Citroën-Garage Schlotterbeck in Zürich feierte im Mobilitätszeitalter, in den 60er Jahren, das legendäre Model DS – die Göttin La Déesse. Nun entstehen aus der einstigen Grosswerkstatt aus dem Jahr 1951, entworfen von den Architekten Hans Rudolf Suter und Peter Suter, 108 moderne und individuell gestaltete Eigentumswohnungen mit Wahrzeichencharakter.

Das Schlotterbeck Areal wird von der giuliani.hönger architekten ag mit viel Sorgfalt zur Substanz in die Gegenwart überführt. Grundsätzlich bleibt der Charakter, mit dem runden Vorbau, der typisch für die damalige Architektur war, als sichtbares Wahrzeichen der Stadt Zürich erhalten.

Für den Neubau der Turmwohnungen und die Erhaltung des runden Vorbaus bilden die Gebäudeaufnahmen der HMQ AG aus dem Jahr 2012 die Grundlage. Mittels berührungsloser Lasermesstechnik haben die Spezialisten der HMQ AG die ehemalige Grosswerkstatt millimetergenau vermessen und daraus Grundrisse, Schnitte mit detaillierten Ansichten und Fassaden als CAD Grundlagen erarbeitet.

Der weiteren Umsetzung und Neugestaltung des neuen Schlotterbeck Areals steht somit nichts mehr im Wege. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Architektur. In vielen kleinen Details soll sich nämlich der Bezug zur ehemaligen Citroën-Garage wiederspiegeln. So werden sozusagen als visuelle Hommage an den Citroën DS die loftartigen Wohnungen mit sechs Farbvariationen für die Nasszellen und zehn Nuancen für die Küchenkombination, inspiriert von der damaligen Lackierung der Déesse, angeboten. Allen Wohnungen gemein sind die 3 Meter-Raumhöhen und die Materialisierungen.

Das Schlotterbeck Areal verbindet städtisches Leben mit der Einbettung in einen vielfältigen Unterhaltungs- und Erholungsraum. Zwischen Letzigrund und dem Albisriederplatz liegt es in unmittelbarer Nähe zum Heiligfeldpark und dem Gipfel der Erholung in Zürich – dem Üetliberg. Das pulsierende Stadtleben von Zürich steht unmittelbar vor der Tür. Mit dem öffentlichen Verkehr befindet man sich, mit der S-Bahnstation von der Hardbrücke aus, innert weniger Minuten in der Innenstadt nahe dem Hauptbahnhof. Das Schlotterbeck-Areal bietet ein attraktives und urbanes Wohnerlebnis mit grünem Freiraum.

Quelle: gebaeudeaufnahme.ch

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Nationales Schneesportzentrum Lenzerheide auf Kurs

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Die Evaluation der eingegangenen Bewerbungen für die Realisierung eines neuen Nationalen Schneesportzentrums ist abgeschlossen. Im Rennen um einen Standort liegt Lenzerheide klar in Führung. Den Planungsauftrag für die Kandidatur der Lenzerheide hat die HMQ AG erhalten. Dennoch, ein Entscheid ist noch nicht gefallen: Andermatt und Engelberg liegen dem Spitzenreiter Lenzerheide dicht auf den Fersen.

Der Bund hat insgesamt neun mögliche Standorte für das neue Nationale Schneesportzentrum genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurden die Kandidaten nach verschiedenen Kriterien bewertet. Im technischen Bericht des Bundesamts für Sport BASPO schneidet die Lenzerheide am besten ab.

Den Planungsauftrag für die Kandidatur der Lenzerheide erteilten die Gemeinden Churwalden, Lantsch/Lenz, Vaz/Obervaz und Brienz/Brienzauls der HMQ AG Ingenieure, Planer und Berater. Die Chancen einer Realisierung des Nationalen Schneesportzentrums in Graubünden stehen bislang sehr gut.

Ob letztendlich Lenzerheide oder Andermatt oder gar ein anderer Kandidat das Rennen für sich gewinnen wird, ist derzeit noch offen. Denn der Entscheid kann nicht alleine aufgrund des Evaluationsberichtes gefällt werden. In welcher Form und wo dieses Schneesportzentrum errichtet wird, entscheiden schlussendlich der Bundesrat und das Parlament.

Ob für Ski, Langlauf, Biathlon, Bergsport oder Radsport, Trekking- oder Klettertouren – die Lenzerheide bietet beste Voraussetzungen für die Errichtung eines Nationalen Schneesportzentrums.

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Inside HMQ: Stefan Collet, Bauprojekte und Projektmanagement

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Das siebte Video der Serie «Inside HMQ» ist online:
Der 32-jährige Stefan Collet aus Sils im Domleschg leitet seit über drei Jahren die Abteilung Bauprojekte und Projektmanagement der HMQ AG. Der dipl. Geomatik-Ing. FH und Eidg. pat. Ingenieur-Geometer begleitet Bauprojekte von der Idee über die Planung bis zur Bauausführung - alles aus einer Hand.

Stefan Collet ist nach seinem Studium an der FHNW in Muttenz BL vor sieben Jahren in die Bundeshauptstadt Bern gezogen und sammelte seine ersten praktischen Erfahrungen in einem privaten Ingenieurbüro in Lyss. Berufsbegleitend besuchte er die ETH Zürich um die Zulassung zur Patentprüfung als Ingenieur-Geometer zu erlangen, welche er schlussendlich 2011 erfolgreich bestanden hat.

Nach einigen Jahren des Erfahrungen-Sammelns kehrte er Bern im Jahr 2010 den Rücken und besetzte eine Position bei der HMQ AG in Thusis.

Heute, als Leiter der Abteilung Bauprojekte und Projektmanagement der HMQ AG organisiert und koordiniert Stefan Collet verschiedenste Bauprojekte von der Idee bis hin zur Bauausführung. Daneben nimmt er in der Geoinformatik und der Amtlichen Vermessung als Geometer und Projektleiter verschiedenste Aufgaben wahr und baut seine Kompetenzen in diesen Bereichen stetig aus.

Gleichzeitig übernimmt er in seiner Position die Leitung über die vorsorglichen Beweissicherungsaufnahmen. Eine sehr verantwortungsbewusste Aufgabe, dessen Stefan Collet sich bewusst ist: «Die Beweissicherung nimmt in der heutigen Zeit einen immer grösseren Stellenwert bei einem Bauprojekt ein. Jeweils vor Baubeginn erstellen wir Beweissicherungsaufnahmen, die zur Abwehr ungerechtfertigter Forderungen Dritter dienen. Schäden und Risse am Ort des Geschehens und des umliegenden Geländes werden pflichtbewusst markiert, vermessen, fotografiert und dokumentiert».

Stefan Collet schätzt die täglichen Herausforderungen die jedes Projekt mit sich bringt und blickt auf ein grosses Repertoire an interessanten Projekten zurück, die er leiten, begleiten und erfolgreich abschliessen durfte. Ein Paradebeispiel ist das aktuellste Bauprojekt in Zusammenarbeit mit der IBC Chur. Bei der es sich um die 2,4 kilometerlange Erdgas-Versorgung der Gemeinde Thusis handelt. Thusis soll ab Herbst 2014 über die Erdgas-Hochdruckleitung der EBRAG erschlossen werden. Somit wird Thusis als erste Gemeinde im Domleschg-Heinzenberg mit Erdgas versorgt.

Video und Artikel: «Inside HMQ: Stefan Collet, Bauprojekte und Projektmanagement»

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